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Burnham’s Team erwägt Verlangsamung der Lohnerhöhungen für Jugendliche, während die Arbeitslosigkeit steigt

Die Regierung erwägt, das rasch steigende Mindestgehalt für 16‑ bis 20‑Jährige zu verlangsamen, da Unternehmen warnen, dass höhere Kosten die Einstellung einschränken.

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Office for National Statistics

Andy Burnham‘s Verwaltung konsultiert Downing Street und das Treasury, ob der steile Anstieg des jugendlichen Mindestlohns gemildert werden soll. Die Minister planen, in den kommenden Wochen eine Überprüfung der Jugendarbeitslosigkeit zu veröffentlichen, nachdem Bloomberg Bedenken gemeldet hatte, dass der schnelle Anstieg Arbeitgeber davon abhalten könnte, jüngere Angestellte einzustellen.

Regierungsüberprüfung und möglicher Politikwechsel

Labour versprach in seinem Manifest für 2024, die separaten Altersstufen für den Mindestlohn abzuschaffen und alle Beschäftigten auf den Erwachsenensatz zu bringen. In diesem Jahr stieg der Erwachsenensatz um 4.1 per cent auf £12.71, während die 18‑20‑Kategorie um 8.5 per cent auf £10.85 sprang und der Satz für 16‑17‑Jährige um sechs Prozent auf £8.00 anstieg. Die Lücke zwischen dem Lohn für Erwachsene und Jugendlichen hat sich daher schnell verringert.

Beamte sagen, sie bitten jetzt die unabhängige Low Pay Commission, Beschäftigungsmöglichkeiten in zukünftige Empfehlungen einzubeziehen. Ein Regierungssprecher sagte,

Wir sind entschlossen, jungen Menschen den Einstieg in Arbeit zu ermöglichen und unser manifestiertes Versprechen einzuhalten, Arbeit zu vergüten.

Im Ausland nach Hinweisen suchen

Die britische Überprüfung wird ebenfalls das niederländische Modell berücksichtigen, bei dem der Mindestlohn mit dem Alter stark sinkt. In den Netherlands verdienen Beschäftigte ab 21 Jahren €14.99 pro Stunde, verglichen mit €7.50 für einen 18‑Jährigen und €4.50 für einen 15‑Jährigen. Rund 74 per cent der niederländischen 15‑ bis 29‑Jährigen kombinieren Arbeit mit Studium, die höchste Quote in der EU, und nur 4.8 per cent sind weder beschäftigt noch in Ausbildung, gegenüber 13.6 per cent im Vereinigten Königreich.

Der ehemalige Labour‑Kabinettsminister Alan Milburn, der die Überprüfung leitet, besuchte diese Woche die Netherlands. Er sagte, dass Empfehlungen eine Verlangsamung oder sogar Umkehr geplanter Lohnerhöhungen beinhalten könnten, und argumentierte, die Regierung müsse es Unternehmen „so einfach wie möglich“ machen, junge Menschen zu beschäftigen.

Auswirkungen für Arbeitgeber und Politik

Einzelhändler, Kneipen und Restaurants, Sektoren, die zahlreiche jüngere Beschäftigte einstellen, haben gewarnt, dass steigende Arbeitskosten bereits die Einstellung erschweren. Der Schritt erfolgt nur wenige Tage, nachdem die Regierung von Burnham Hunderte von Arbeitgebern, darunter Tesco, B&Q und Whitbread, wegen Verstößen gegen bestehende Mindestlohnvorschriften bestraft hat.

Wird die Politik abgeschwächt, könnte die Labour Party von Abgeordneten und Gewerkschaften, die gleiche Bezahlung für jüngere Angestellte gefordert haben, Gegenwind erhalten. Gleichzeitig könnte ein graduellerer Ansatz den Druck auf Unternehmen mindern und sich in bevorstehenden Finanzplänen widerspiegeln, etwa bei den Burnhams jüngsten Whitehall‑Reformen, die bereits die Diskussionen über die Lebenshaltungskosten neu gestalten.

Was als Nächstes geschieht, wird von den Empfehlungen der Low Pay Commission und der politischen Kalkulation innerhalb von Labour abhängen. Ein langsamerer Anstieg könnte Unternehmen Spielraum verschaffen, könnte jedoch die Debatte darüber neu entfachen, ob altersbasierte Lohnunterschiede gerecht oder wirksam bei der Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit sind.

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