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Citi mit £5m Strafe belegt wegen Verstoßes gegen britische Sanktionen gegen Russland

Regulierungsbehörden haben Citi mit einer Strafe von £5m belegt, nachdem die Londoner Einheit verbotene russische Zahlungen verarbeitet hatte, was Fragen zu den Sanktionskontrollen der Banken aufwirft.

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Citi wurde angeordnet, fast £5m zu zahlen, nachdem das Office of Financial Sanctions Implementation (OFSI) festgestellt hatte, dass die Londoner Niederlassung Transaktionen in Höhe von £19.7m verarbeitet hatte, die gegen die Sanktionen des United Kingdoms gegen Russia verstießen. Der Verstoß betraf 970 Zahlungen, darunter ein Fall, bei dem die Bank es versäumte, 24 Konten zu sperren, die mit 11 Unternehmen verbunden waren, die einem benannten russischen Individuum gehören.

Warum der Verstoß wichtig ist

Die Strafe verdeutlicht, wie die Durchsetzung von Sanktionen selbst die größten Banken der Welt betreffen kann. OFSI erklärte, dass das Versäumnis etwa £4.3m in den ersten 24 Stunden nach Aufnahme des Individuums in die Sanktionsüberwachungsliste bewegen ließ, ein Versäumnis, das die außenpolitischen Ziele des United Kingdoms untergraben und das Vertrauen in das Finanzsystem erschüttern könnte.

Laut OFSI resultierte der Verstoß daraus, dass die Screening‑Software der Bank das russische Unternehmenspräfix „PAO Sovcomflot“ nicht erkannte und ein automatisierter Zahlungsprozessor russische Korrespondenzbanken aus einer internen Liste hinzufügte, ohne sie mit den Sanktionsregistern abzugleichen.

„Wir freuen uns, diese Angelegenheit mit OFSI abschließen zu können. Citi nimmt die Einhaltung von Sanktionen äußerst ernst und investiert weiterhin erheblich in sein globales Sanktions‑Compliance‑Framework.“

Der Regulierer kritisierte Citi außerdem dafür, die Meldung von eingefrorenen Vermögenswerten 53‑mal zu verzögern, wobei einige Verzögerungen bis zu 518 Tagen dauerten. Nach einem Rabatt von 20 % auf die Vergleichszahlung wegen Zusammenarbeit wurde die endgültige Strafe auf £4.7m reduziert.

Branchenkontext und nächste Schritte

Der Vorfall fügt sich in eine wachsende Liste von Banken des United Kingdoms ein, die wegen Sanktionsverstößen bestraft wurden. Im Mai erhielt die Deutsche Bank eine Strafe von £160,000 für die Genehmigung von Zahlungen an ein sanktioniertes russisches Unternehmen, während eine Tochtergesellschaft der Lloyds Banking Group und die Bank of Scotland bereits Anfang dieses Jahres ähnliche Strafen erlitten.

OFSI bewertete den Fall von Citi als „hoch“ in der Schwere mit erschwerenden Faktoren und stellte dabei den wesentlichen Schaden für die außenpolitischen Ziele des United Kingdoms fest. Die Botschaft des Regulators ist klar: Banken müssen die Alarmbearbeitung straffen und sicherstellen, dass alle internen Listen vollständig gescreent werden.

Zukünftig wird erwartet, dass Citi seine Compliance‑Verfahren überarbeitet, und andere Institute werden voraussichtlich ihre eigenen Sanktions‑Screening‑Tools überprüfen, um vergleichbare Strafen zu vermeiden. Die verstärkte Prüfung könnte das Treasury des United Kingdoms zudem veranlassen, strengere Meldefristen für eingefrorene Vermögenswerte in Betracht zu ziehen.

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