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Deutsche Getreideernte um 7 % auf 41,9 Million Tonnen gesunken – Dürre trifft Bayern, Baden‑Württemberg

Der Deutsche Bauernverband prognostiziert für 2026 einen Rückgang der deutschen Getreideernte um 7 % auf 41,9 Million Tonnen, wobei Bayern und Baden‑Württemberg bis zu 20 % Verluste befürchten. Die Branche fordert 180 Million € EU‑Düngemittelhilfe und eine Vorverlegung von Direktzahlungen auf Oktober.

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German grain harvest down 7 % to 41.9 million tonnes as drought hits Bavaria, Baden‑Württemberg

Die deutsche Getreideernte sank 7 % auf 41.9 Million Tonnen im Jahr 2026, sagte der Deutsche Bauernverband und markierte damit den stärksten Rückgang seit der Dürre 2018.

Ernteausblick

Im Vergleich zur Schätzung für 2025 von etwa 45.1 Million Tonnen bedeutet die Prognose für 2026 einen Verlust von 3.2 Million Tonnen. Die Reduktion ist auf eine anhaltende Hitzewelle zurückzuführen, die weite Teile der Ackerflächen austrocknete.

Regionale Auswirkungen

In Bavaria und Baden‑Württemberg warnt der Verband vor Getreideverlusten von bis zu 20 %, falls die Trockenheit anhält, was die Rentabilität von Betrieben gefährdet, die stark auf Weizen und Gerste setzen.

Politische Forderungen der Landwirte

Bauernpräsident Joachim Rukwied forderte die Bundesregierung auf, die EU zu drängen, die Düngemittelhilfe von 60 Million € auf 180 Million € zu erhöhen und 80 % der EU‑direkten Zahlungen auf Oktober 2026 vorzuziehen.

Folgen

Der Fehlbetrag erhöht den Druck auf die Liquidität der Betriebe gerade, wenn der EU‑Haushaltszyklus 2026 zum Abschluss kommt, und steigert die Wahrscheinlichkeit von Notfallhilfen.

Wichtige Agrarzahlen für 2026 gegenüber 2025 (Quelle: Handelsblatt Today podcast, 19. August 2026)
Kennzahl 2025 2026 Veränderung
Getreideernte (Million Tonnen) 45.1 41.9 -7 %
EU‑Düngemittelhilfe (Million €) 60 180 (requested) +200 %

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