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Ein 21‑jähriger französischer Spieler eroberte die Herren‑Einzelmeisterschaft in New Delhi, verschaffte Frankreich damit den ersten Weltmeistertitel in dieser Disziplin und kombinierte ihn mit einem Sieg im Mixed‑Doppel.

Bei den Badminton-Weltmeisterschaften in New Delhi wurde Lanier zum ersten französischen Mann, der den Einzeltitel gewann, indem er Japans Kodai Naraoka mit 21‑11, 21‑11 besiegte. Der Sieg vollendete ein historisches Doppel für France, das am selben Tag auch sein erstes Mixed‑Doppel‑Gold sicherte.
Das Herrenfinale zeigte die Tiefe des französischen Badmintons. Lanier, Weltrang Nummer 10, zog nach einem engen ersten Spiel in Führung und dominierte das zweite Spiel mit einer Mischung aus aggressiven Angriffen und solider Verteidigung. Sein Triumph folgt einer bemerkenswerten Serie, in der er Weltrang Nummer 2 Kunlavut Vitidsarn und Victor Lai auf dem Weg ins Finale besiegte.
Im Mixed‑Doppel‑Finale besiegte das französische Duo Thom Gicquel und Delphine Delrue das topgesetzte chinesische Duo Feng Yan Zhe und Huang Dong Ping mit 22‑20, 19‑21, 21‑15 und brachte France damit das erste Weltmeisterschaftsgold in dieser Disziplin.
"Ich denke, heute war ein Tag für das französische Badminton und für das gesamte Team", sagte Lanier nach seinem Sieg. "Als das Mixed‑Paar gewann, war jeder glücklich, und ich wollte ihnen ein doppeltes Lächeln, einen doppelten Moment schenken und erneut Geschichte schreiben."
Da die Meisterschaften im Indira Gandhi Indoor Stadium enden, wird der französische Badmintonverband voraussichtlich das Momentum nutzen, um erhöhte Mittel für Elite‑Trainingsprogramme und Promotion‑Touren vor dem Olympischen Zyklus 2028 zu planen. Gleichzeitig könnte der Erfolg im Mixed‑Doppel andere europäische Nationen dazu ermutigen, stärker in diese Disziplin zu investieren.
Weitere Finals sahen South Koreas Baek Ha-na und Lee So-hee das Frauen‑Doppel gewinnen, während Chinas Liu Shengshu und Tan Ning als Zweitplatzierte endeten, was die globale Wettbewerbsfähigkeit des Sports unterstreicht.
Während der Sport versucht, seine Attraktivität zu erweitern, könnte das französische Doppel als Katalysator für neue Sponsoring‑Verträge und einen Anstieg der Zuschauerzahlen in ganz Europa dienen, was den Trends bei anderen hochkarätigen Sportinvestitionen entspricht, wie etwa US-Investorenbeteiligungen an Premier‑League-Clubs.