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https://morningwire.eu/fr/frasers-group-s-engage-a-des-versements-rapides-aux-conseillers/
Der neue Eigentümer von Harvey Nichols verspricht schnelle Zahlungen an freiberufliche Einkäufer, die unter der vorherigen Verwaltung nicht bezahlt wurden.

Mike Ashley's Frasers Group hat bestätigt, dass es ausstehende Honorare für Personal Shopper und Stylisten im Luxus‑Kaufhaus, das es letzte Woche übernommen hat, begleichen wird. Der Einzelhändler kaufte Harvey Nichols von den Verwaltern FTI für £40 million und sagte, die Zahlungen würden innerhalb von 72 Stunden als Kulanzgeste erfolgen.
Unter der früheren Eigentümerschaft wurden Freiberufler vierteljährlich bezahlt, oft nach langen Verzögerungen, die durch das Insolvenzverfahren verursacht wurden. Frasers plant, auf einen monatlichen Rhythmus umzustellen und die rückständigen Beträge sofort zu zahlen.
„Wo möglich, gibt die Frasers Group ihr Bestes, um einzelne Händler und kleine Unternehmen zu unterstützen.“
Das Unternehmen identifizierte „eine beträchtliche Zahl selbständiger Personen, denen unter der früheren Eigentümerschaft von Harvey Nichols Geld für ihre Dienstleistungen als Personal Shopper und Stylisten geschuldet wurde“, sagte ein Sprecher und fügte hinzu, dass die Zahlungsverpflichtung normalerweise beim Verwalter liege, nicht beim neuen Eigentümer.
Bei der Übernahme überbot Frasers den FTSE 100‑Einzelhändler Next und markiert einen weiteren Schritt in Ashleys Wandel von Discount‑Sportbekleidung über Sports Direct und Flannels hin zur High‑End‑Mode. Die Gruppe plant, eine „signifikante Restrukturierung“ der Kaufhauskette durchzuführen, die fünf aufeinanderfolgende Jahre Verluste verzeichnete, während sie mit Konkurrenten wie Harrods und Selfridges konkurriert.
Anfang dieses Monats erhöhte Frasers zudem seine Beteiligung am deutschen Label Hugo Boss auf fast 48 Prozent, was eine breitere Strategie unterstreicht, Einfluss auf den Luxussektor zu gewinnen.
Blickt man nach vorn, sollte die schnelle Zahlungsmaßnahme dazu beitragen, die freiberufliche Belegschaft zu stabilisieren und den Boutique‑Service zu erhalten, der Harvey Nichols auszeichnet. Die umfassendere Restrukturierung wird entscheiden, ob das Kaufhaus seine „Todesspirale“ umkehren und effektiver mit den anderen Premium‑Einzelhändlern Londons konkurrieren kann.