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FTSE 100 fällt, nachdem JD Sports Gewinnwarnung und Trumps Drohung gegen Iran die Märkte belasteten

Der FTSE 100 fiel auf ein Wochentief, ausgelöst durch eine Gewinnwarnung von JD Sports und steigende Ölpreise, die durch Präsident Trumps Drohung mit beispiellosen Sanktionen gegen Iran ausgelöst wurden.

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Donald Trump speaking at a podium, microphone visible, discussing the Strait of Hormuz

FTSE 100 sank am Donnerstag auf ein wöchentliches Tief von 10,693 zur Mittagszeit, ein Rückgang von 0.46 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom Mittwoch und ein Rückgang von 0.7 Prozent für die Woche. Der Kursverlust wurde vor allem durch einen fast 15 Prozentigen Einbruch bei JD Sports ausgelöst, nachdem der Einzelhändler warnte, dass ein Abschwung der US‑Verkäufe seine Gewinnprognose belasten würde.

Warum der Rückgang wichtig ist

Investoren beobachten die Warnung des Einzelhändlers genau, weil JD Sports einen beträchtlichen Anteil am Index ausmacht und seine Performance häufig ein Indikator für die allgemeine Verbraucherstimmung ist. Gleichzeitig stiegen die Ölpreise um mehr als zwei Prozent und überschritten $94 pro Barrel, befeuert durch geopolitische Spannungen, nachdem Präsident Trump das, was er als die „schärfste wirtschaftliche Maßnahme, die je gegen ein Land ergriffen wurde“ bezeichnete, gegen Iran drohte.

Höhere Ölpreise neigen dazu, die Aktien von Energieunternehmen zu steigern, können jedoch auch die Inputkosten für Hersteller und Einzelhändler erhöhen, was eine weitere Unsicherheitsebene für den britischen Markt hinzufügt.

Geopolitischer Hintergrund

In einem ausführlichen Beitrag auf Truth Social beschuldigte Präsident Trump Teheran, einen Vertrag nicht eingehalten zu haben, und warnte, dass jede Nation, die „irgendeine Art von Rettungsleine“ für Iran bereitstelle, „enorme wirtschaftliche Konsequenzen“ erleiden würde.

„Diese Irren sind am Ende“, sagte er und beschrieb seine geplanten Maßnahmen als historisch und fähig, das Regime zu lähmen.

Die UAE haben bereits finanzielle und wirtschaftliche Transaktionen mit Iran eingestellt, nachdem sie das Land der Raketenstarts beschuldigt hatten, und die 60‑tägige Waffenruhe, die am Montag endete, wurde nicht verlängert.

Was kommt als Nächstes für den Markt

Analysten erwarten, dass der Index volatil bleibt, da Händler die Auswirkungen der niedrigeren Prognose von JD Sports gegen das Potenzial weiterer Ölpreisschwankungen abwägen. Die International Energy Agency meldete einen leichten Anstieg der Rohölbestände, jedoch einen Rückgang der Destillatbestände, was darauf hindeutet, dass die Angebotsdynamik den Preisdruck aufrechterhalten könnte.

Sollten die Sanktionen zunehmen, könnten ölbezogene Aktien rallyen, während verbraucherorientierte Aktien die Belastung durch höhere Kosten spüren könnten. Investoren werden die kommenden Gewinnberichte und etwaige diplomatische Entwicklungen beobachten, um Hinweise darauf zu erhalten, ob sich der Markt stabilisieren kann.

Für einen umfassenderen Überblick darüber, wie Mittelzuflüsse die britischen Aktien beeinflussen, lesen Sie unsere Analyse von Tracker-Fonds erreichen die 50‑Fonds-Marke.

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