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https://morningwire.eu/fr/german-foreign-office-attribue-un-contrat-cloud-a-ovh-via-un-appel/
Im Frühling 2026 vergab das German Foreign Office einen Cloud‑Dienstleistungsvertrag an OVH Cloud per Direktvergabe und umging ein öffentliches Ausschreibungsverfahren – eine seltene Maßnahme, die den Vorstoß für digitale Souveränität unterstreicht.

Im Frühling 2026 vergab das German Foreign Office einen Cloud‑Dienstleistungsvertrag an OVH Cloud per Direktvergabe und umging ein öffentliches Ausschreibungsverfahren.
Das Ministerium teilte mit, dass OVH Cloud der einzige Bieter war, der die festgelegten Bedingungen vollständig erfüllte, die einen EU‑Sitz und eigene Rechenzentren außerhalb der Union voraussetzten. Der Vertragswert wurde nicht genannt.
OVHs Konformität ist in der nachstehenden Tabelle zusammengefasst. Inländische Konkurrenten Schwarz Digits, Ionos und Telekom fehlen jeweils mindestens eines der geforderten Elemente.
| Provider | EU‑Sitz | Eigene Rechenzentren außerhalb der EU | Erfüllt alle Kriterien |
|---|---|---|---|
| OVH Cloud | Ja | Nordamerika, Asien | Ja |
| Schwarz Digits | Ja | Nein | Nein |
| Ionos | Ja | Nein | Nein |
| Telekom | Ja | Nein | Nein |
| Quelle: Handelsblatt (19 August 2026) | |||
Die Vergabe signalisiert ein wachsendes Augenmerk auf digitale Souveränität, wobei das Ministerium einen Anbieter bevorzugt, der die Datenresidenz außerhalb der EU garantieren kann und gleichzeitig die Anforderungen des EU‑Rechts erfüllt. OVH Cloud sieht den Auftrag als prestigeträchtigen Gewinn und als Einstieg, um sein Geschäft mit deutschen Behörden auszubauen. Inländische Anbieter müssen ihre globale Infrastruktur erweitern oder ihr Angebot anpassen, um bei zukünftigen öffentlichen Aufträgen wettbewerbsfähig zu bleiben.
Handelsblatt berichtete über die Details der Vergabe und die Positionierung von OVH auf dem deutschen Markt.Quelle