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Hitzeperiode treibt 20 %igen Sprung bei fertigen Dips, Oliven und Quiches an, da britische Käufer zu gekühlten Snacks greifen

Supermarkt‑Daten zeigen einen starken Anstieg bei gekühlten Snack‑Käufen und späteren Abendessen, während die Warenkorbwerte fallen und die Preis‑Inflation angesichts heißerer Abende und geopolitischer Energie‑Drucke nachlässt.

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Tesco quiche, cured meats, olives, and dip on a wooden board, ready for a party or meal.

Worldpanel, die Marktforschungsabteilung von Numerator, berichtet, dass die britischen Käufe von fertigen Dips, Oliven und Quiches zwischen Anfang Juli und Anfang August um mehr als 20 % gestiegen sind. Dieselbe Untersuchung ergab, dass 13 % der Abendmahlzeiten jetzt nach 20 Uhr beginnen, ein Wandel, der mit heißeren Abenden und späteren Essenszeiten zusammenhängt.

Veränderte Konsumgewohnheiten

Verbraucher greifen zunehmend zu sofort verzehrbaren Snacks anstelle zu kochen, ein Trend, von dem Analysten sagen, dass er anhalten wird, solange die Hitzeperioden andauern. Sally Ball, Geschäftsbereichsleiterin von Worldpanel, sagte: „Die anhaltende Hitze im gesamten Vereinigten Königreich hat die Ess- und Trinkgewohnheiten der Menschen zweifellos beeinflusst.“

Supermarktketten haben auf die Nachfrage reagiert. Aldi hat seine Produktreihe „Loaded Dips“ wieder eingeführt und neue Geschmacksrichtungen wie Chicken Caesar und Indian Yoghurt hinzugefügt. Tesco hat ein umfangreiches Update seiner Produktlinie „Finest Deli“ gestartet, während der Co‑op einen Anstieg von 18 % bei den Verkäufen gekühlter Fertiggerichte verzeichnete, wobei die Quiche‑Verkäufe nach einer Drei‑für‑zwei‑Aktion um 35 % gestiegen sind.

Marktaktivität und Preisgestaltung

Worldpanel zählte im Juli 497 Millionen Supermarkt‑Besuche, den höchsten Monatswert seit März 2020. Dennoch fiel der durchschnittliche Warenkorbwert im vierwöchigen Zeitraum bis zum 9. August auf £410, also £14 weniger als im Vormonat. Das Wachstum der Lebensmitteleinkäufe für den Hausgebrauch verlangsamte sich im August auf 2,5 % gegenüber 3,3 % im Juli, und die Lebensmittel‑Preis‑Inflation sank im August auf 2,1 % – die niedrigste Rate seit Oktober 2024. Ungefähr ein Drittel aller Lebensmitteltransaktionen beinhaltete einen Rabatt.

Höhere Energiekosten im Zusammenhang mit dem Iran‑Konflikt könnten weiteres Preiswachstum begrenzen, warnen Analysten. Der Bericht verweist zudem auf weiterführende Analysen zur wirtschaftlichen Leistung des Vereinigten Königreichs im Vergleich zu Prognosen sowie auf die Auswirkungen von Krieg und Steuerfragen.

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