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Starkregen und Erdrutsche an der Grenze Nepal‑Tibet haben fast 1.500 Menschen vermisst zurückgelassen, darunter Hunderte ausländische Touristen.

Nepal und Tibet wurden am Donnerstag von plötzlich auftretenden Starkregen und massiven Erdrutschen getroffen, wodurch fast 1.500 Menschen vermisst werden und mindestens 359 Todesopfer bestätigt sind. Die Katastrophe traf beliebte Trekkingrouten und fesselte Wanderer, Bergsteiger und hinduistische Pilger, die in den Himalaya gereist waren.
Die nepalesische Katastrophenbehörde meldete auf ihrer Seite noch 823 vermisste Personen, darunter 517 Ausländer. Das Nepal Tourism Board gab eine leicht niedrigere Gesamtzahl von 667 vermissten Reisenden an, ein Mix aus nepalesischen Einwohnern und internationalen Besuchern. Auf der anderen Seite erklärte China, dass 558 Personen vermisst werden, davon 260 Nicht‑Chinesen.
Zu den Vermissten gehören 178 Inder, 65 Amerikaner, ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vortag, 34 Australier, 51 Malaien, 33 Briten und 25 Kanadier. Kleinere Gruppen aus Japan, Südkorea, Singapur, Südafrika, Frankreich, Deutschland, Lettland, Russland, Spanien und Neuseeland werden ebenfalls aufgeführt. Der Anthony Albanese sagte: „Unsere Gedanken sind bei allen, die sich heute um ihre Angehörigen sorgen.“
Unsere Gedanken sind bei allen, die sich heute um ihre Angehörigen sorgen.
Rettungsteams aus Nepal, China und mehreren ausländischen Botschaften durchsuchen das unwegsame Gelände, doch die abgelegene Lage der Region und anhaltende Nachbeben verlangsamen den Fortschritt. Die Behörden fordern Familien auf, vermisste Angehörige zu melden, und koordinieren sich mit Reiseveranstaltern, um Passagierlisten zu überprüfen.
Es wird erwartet, dass sich die Lage in den kommenden Tagen weiterentwickelt, wenn weitere Leichen geborgen und einige Vermisste gefunden werden. Die Regierungen werden vermutlich Reisehinweise für den Himalaya herausgeben, was die lukrative Trekking‑Saison, die üblicherweise im Herbst ihren Höhepunkt erreicht, beeinträchtigen könnte.
In der Zwischenzeit liegt der Fokus weiterhin darauf, Überlebende zu finden, die Verstorbenen zu identifizieren und den betroffenen Familien Unterstützung zu bieten.