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Iran’s Revolutionary Guards sagen, sie werden eine US-Installation in Jordan angreifen, nachdem eine US-Operation fünf iranische Öltanker versenkt hat.

Iran hat gewarnt, dass es eine militärische Einrichtung der United States in Jordan anvisieren wird, nachdem Washington die Zerstörung von fünf iranischen Öltankern im Gulf of Oman angekündigt hat. Die Erklärung kam von der Marine der Revolutionary Guards, die zudem behauptete, ein US‑unbemanntes U‑Boot in der Nähe der Strait of Hormuz erbeutet zu haben.
Die US-Operation, vom Pentagon als Reaktion auf illegale Schifffahrtstätigkeiten beschrieben, stellte den neuesten Brennpunkt in einer Reihe von Konfrontationen dar, die bereits die International Atomic Energy Agency (IAEA) in den Streit hineingezogen haben. Am Mittwoch verwies der Vorstand der IAEA Iran zum ersten Mal seit zwei Jahrzehnten an den UN Security Council und beschuldigte Teheran, Untersuchungen zu nicht deklarierten Uranstandorten zu behindern.
US‑Marinekräfte haben fünf iranisch‑gekennzeichnete Tanker abgefangen, die angeblich versuchten, eine selbst auferlegte Sperrzone in der Strait of Hormuz zu durchbrechen. Das Pentagon sagte, die Schiffe transportierten illegale Ladungen und stellten ein Sicherheitsrisiko dar. Als Vergeltung kündigten die Revolutionary Guards Angriffe auf zwei US‑Schiffe und acht Handelstanker an und beschrieben die Aktionen als Reaktion auf einen „US-Angriff auf fünf iranische Tanker“.
Später behaupteten die Guards, ein US Dive‑LD autonomes Unterwasserfahrzeug, gebaut von Anduril, erbeutet zu haben. Die Drohne sei laut iranischen Staatsmedien „eines der modernsten, intelligentesten und unbemannten U‑Boote der terroristischen amerikanischen Armee“.
Wir haben eines der modernsten, intelligentesten und unbemannten U‑Boote der terroristischen amerikanischen Armee am Eingang zur Strait of Hormuz gefangen.
Das Pentagon konterte, dass die Drohne bereits Tage zuvor eine Fehlfunktion gehabt habe und ein älteres Modell sei, das keine sensiblen Daten transportiere.
Die United States unterhält mehrere Vorwärtsbetriebspunkte in Jordan, die für Ausbildung, Logistik und regionale Überwachung genutzt werden. Das Anvisieren einer dieser Anlagen würde eine bedeutende Eskalation über Marinegefechte hinaus markieren und könnte Jordan in eine direkte Konfrontation ziehen.
Jordan hat traditionell als stabilisierender Partner für Washington im Nahen Osten fungiert, US‑Truppen beherbergt und humanitäre Hilfe erleichtert. Ein iranischer Schlag könnte das Königreich zwingen, seine Sicherheitslage neu zu bewerten und könnte eine breitere Koalitionsreaktion auslösen, die regionale Handelsrouten, die durch den Gulf und das Rote Meer führen, beeinträchtigt.
Die britische maritime Überwachungsagentur UKMTO meldete mehrere Handelsschiffe in Flammen im nördlichen Gulf und Gulf of Oman, was das Risiko für die kommerzielle Schifffahrt unterstreicht. Jede Störung könnte sich auf die globalen Energiemärkte auswirken, die bereits nach der IAEA‑Verweisung Irans an den Security Council volatil sind.
Analystinnen und Analysten erwarten, dass die United States die Verteidigungsmaßnahmen rund um ihre jordanischen Einrichtungen verstärken und die Marinepatrouillen in der Strait of Hormuz erhöhen werden. Die IAEA‑Resolution, unterstützt von den United States, Britain, France und Germany, wird voraussichtlich zu einer Debatte im Security Council führen, die zu neuen Sanktionen oder Inspektionsmandaten führen könnte.
Iran’s Revolutionary Guards haben eine Liste von Bedingungen veröffentlicht, um das, was sie einen „Krieg“ mit den United States nennen, zu beenden, darunter die Freigabe von $24 billion in eingefrorenen Vermögenswerten und die Aufhebung von Sanktionen gegen ihr Atomprogramm. Ob Teheran diplomatische Wege verfolgen oder mit kinetischen Drohungen fortfahren wird, bleibt ungewiss.
Für einen tieferen Einblick, wie die Iran‑US‑Auseinandersetzung die globalen Energiepreise beeinflussen könnte, siehe Bailey warnt vor Inflation, da der Iran-Konflikt die Energiepreise steigen lässt.