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Jaja Finance sichert 50 Millionen Pfund hochverzinsliche Schulden, während Verluste zunehmen

Der Kreditkartenanbieter von Asda nimmt neue Finanzierung zu 15 % Zinsen auf, wodurch die Zinskosten die Einnahmen übersteigen und ein neues „Project Ulysses“ initiiert wird, um die Finanzierungsmöglichkeiten zu erweitern.

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Jaja Finance, der Backend‑Anbieter der Asda‑Kreditkarte, hat eine neue Schuldfazilität von etwa £50 Millionen zu einem Jahreszins von 15 Prozent aufgenommen. Die Kreditaufnahme folgt einer vorherigen Inanspruchnahme von £42 Millionen aus einer £100 Millionen‑Fazilität, die im Vorjahr aufgenommen wurde.

Finanzielle Leistung

Für das Geschäftsjahr 2025 meldete das Unternehmen einen Vorsteuerverlust von £35.8 Millionen bei einem Umsatz von £12.4 Millionen, ein Anstieg von 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die Zinsaufwendungen für die neuen und bestehenden Kredite übersteigen nun den im Jahr erzielten Gesamtumsatz.

Das Management führt den höheren Verlust auf anhaltende Ausgaben für operative Infrastruktur, Kundengewinnung und die Betreuung einer wachsenden Karteninhaberbasis zurück. Das Unternehmen erklärt, dass es sich in einer Scale‑up‑Phase befindet, seit seiner Gründung Verluste verzeichnet und historisch auf Kapital seiner Muttergesellschaft zurückgegriffen hat, um kurzfristiges Betriebskapital, langfristiges Kapital und regulatorische Kapitaladäquanzanforderungen zu erfüllen. Im Laufe des Jahres erhielt Jaja zudem zusätzliches Eigenkapital in Höhe von £42 Millionen von Aktionären für operative Zwecke.

Finanzierungsstrategie

Die hohen Schuldenkosten werden als Herausforderung für Fintechs identifiziert, die nicht über die Bilanztiefe traditioneller Banken verfügen. Der Zinssatz von 15 Prozent wird als Spiegelbild der Markteinschätzung des Risikoprofils von Jaja beschrieben.

Die Muttergesellschaft von Jaja, Ray Fintech – 2024 von Phantom Investments umbenannt – beschafft Großhandelsfinanzierung über die in Guernsey ansässige International Stock Exchange und wird von Pana Finance verwaltet. Ein gescheiterter Refinanzierungsversuch unter dem Namen „Falcon Master Trust“ führte zur Einführung eines neuen Plans namens „Project Ulysses“, um die Finanzierungsflexibilität zu erhöhen.

Eigentum und Marktreaktion

Das Eigentum an Jaja geht zurück auf die Milliardär‑Geschwister Issa, die zusammen mit TDR im Jahr 2021 nach dem Verkauf der Supermarktkette durch Walmart eine Mehrheitsbeteiligung erwarben. Die an der privaten Handelsplattform Republic notierten Aktien sind seit ihrem Höchstwert um mehr als 90 Prozent gefallen.

Analysten‑Bedenken und Ausblick

Analysten stellen fest, dass Jaja angesichts der über den Umsatz liegenden Zinskosten günstigere Finanzierungen oder deutlich höhere Erträge benötigen wird, um solvent zu bleiben. Project Ulysses soll die Finanzierungsquellen erweitern, doch ohne einen klaren Weg zur Profitabilität könnte das Unternehmen einer zusätzlichen Verwässerung des Eigenkapitals oder einer Umstrukturierung seiner Beziehung zu Asda gegenüberstehen.

Helen Selby, die Unternehmenssekretärin von Asda, sagte, sie halte den früheren Namen der Muttergesellschaft nicht für bedeutsam: "Ich sehe es als ein Wort. Ich schaue nicht weiter darüber hinaus. Ich würde es nicht nicht wählen." Die Partnerschaft zwischen Asda und Jaja für den Kreditkartendienst bleibt aktiv, obwohl finanzielle Belastungen zu strengeren Kreditlimits oder höheren Gebühren für Käufer führen könnten.

Jaja Finance bekräftigte seine Position: "Das Unternehmen befindet sich in der Scale‑up‑Phase und hat seit seiner Gründung Verluste erlitten. Es war historisch auf Investitionen seiner Muttergesellschaft angewiesen… um sein kurzfristiges Betriebskapital und langfristiges Kapital zu decken sowie seine weiteren Verpflichtungen, einschließlich der FCA‑Kapitaladäquanzanforderungen, zu erfüllen."

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