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https://morningwire.eu/fr/london-les-prix-de-l-immobilier-chutent-pour-le-dixieme-mois-consecutif/
Durchschnittliche Londoner Immobilienwerte fielen im Jahr bis Juni auf £554,000, während wohlhabende Bezirke laut ONS‑Daten Rückgänge von bis zu einem Viertel verzeichneten.

Daten des Office for National Statistics zeigen, dass der durchschnittliche Preis einer Wohnimmobilie in London in den zwölf Monaten bis Juni um 2.5 % gesunken ist und bei £554,000 liegt. Das markiert den zehnten Monat in Folge, in dem die Immobilienpreise der Hauptstadt gesunken sind.
Der Rückgang war in den gehobenen Bezirken deutlich stärker ausgeprägt. In Westminster – zu dem Mayfair, Belgravia und St John’s Wood gehören – fiel der durchschnittliche Preis um 25.4 % auf £854,000, was einer Reduktion von £291,000 im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Kensington und Chelsea verzeichneten einen Rückgang von 14.7 %, sodass der Durchschnitt bei £1.25 million liegt. Auch Hammersmith und Fulham sowie Camden sanken um 13.3 % bzw. 7.1 %.
Analyst*innen führen eine Kombination aus höheren Hypothekenzinsen, steigenden Stempelsteuerkosten und historisch hohen Bewertungen an. Paige Tao, Ökonomin bei PwC, sagte: „Die Unterperformance Londons geht über die Geschichte der Hypothekenzinsen hinaus.“ Sie fügte hinzu, dass „hohe Ausgangsbewertungen, höhere Transaktionskosten und eine größere Empfindlichkeit gegenüber internationaler Nachfrage bedeuten, dass die Hauptstadt stärker als die meisten Regionen Anpassungen vornehmen muss.“
Der Geschäftsführer von Garrington, Jonathan Hopper, bemerkte einen moderaten monatlichen Anstieg von £9,000 und deutete an, dass der Markt „endlich am Tiefpunkt angekommen“ sein könnte. Immobilienberater bei Knight Frank erwarten, dass die Preisentwicklung für den Rest des Jahres flach bleibt, wobei jede saisonale Aufwärtsbewegung davon abhängt, wie sich die Inflation entwickelt und von Steuerspekulationen vor dem Budget. Tom Bill, Leiter der britischen Wohnungsforschung, warnte, dass ein saisonaler Aufschwung im Herbst stärker wahrnehmbar sein könnte als im Frühjahr, wenn sich die Zinsen stabilisieren, doch dies hinge ebenfalls vom Ausmaß etwaiger Vor‑Budget‑Spekulationen ab.
Im gesamten United Kingdom stiegen die durchschnittlichen Immobilienpreise um 2 % auf £272,000, ein Rückgang gegenüber dem im Mai verzeichneten Anstieg von 3 %, was die besondere Verwundbarkeit der Hauptstadt unterstreicht.