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https://morningwire.eu/fr/meta-accepte-un-accord-de-18bn-avec-les-etats-americains-sur-la/
Meta hat eine $18bn-Vereinbarung mit 29 US-Bundesstaaten und Texas erzielt und verspricht weitreichende Änderungen, wie Jugendliche auf seine Plattformen zugreifen können.

Meta hat einen Vergleich im Wert von etwa $18 billion mit 29 US-Bundesstaaten, Washington, DC und Texas unterzeichnet, der eine Klage beendet, in der das Unternehmen beschuldigt wurde, seine Dienste so zu gestalten, dass junge Nutzer süchtig werden, die Öffentlichkeit über Risiken irrezuführen und unrechtmäßig Daten von Kindern unter 13 Jahren zu sammeln.
Die Vereinbarung, die von einem Bundesrichter genehmigt wurde, verpflichtet Meta, umfangreiche Änderungen an Instagram und Facebook für jugendliche Nutzer in den unterzeichnenden Rechtsgebieten vorzunehmen. Sie enthält außerdem einen Zahlungsplan von zehn jährlichen Raten, wobei California zwischen $1.5 billion und $2.1 billion im Laufe des Jahrzehnts erhalten soll.
Unter den nicht‑finanziellen Bestimmungen wird Meta den Zugriff auf Facebook und Instagram für Jugendliche zwischen Mitternacht und 6 Uhr lokaler Zeit automatisch sperren. Die tägliche Nutzung aller Meta‑Apps wird auf zwei Stunden begrenzt, wobei die Zeit für Messaging oder das Ansehen von Langform‑Videos ausgenommen ist. Die Beschränkungen gelten nur für Nutzer in den teilnehmenden Bundesstaaten; sie erstrecken sich nicht international.
Die Einhaltung wird für ein Jahrzehnt von einem unabhängigen Prüfer überwacht, der gemeinsam von Meta und den Bundesstaaten ausgewählt wird, wobei die Kosten vom Unternehmen getragen werden. Der Vergleich stellt keine Einräumung von Haftung dar.
„Meta hat zugestimmt, massive Transformationen vorzunehmen, die das Risiko von Schaden durch seine Plattformen reduzieren werden, und das innerhalb weniger Monate“, sagte California Attorney General Rob Bonta.
Adam Mosseri, Leiter von Instagram, sagte aus, dass frühere Sicherheitswerkzeuge für Jugendliche geringe Nutzungsraten aufwiesen, eine Tatsache, die er während des Prozesses nicht offenlegte. C.J. Mahoney, Leitender Rechtsbeauftragter von Meta, forderte konkurrierende Plattformen wie TikTok und YouTube auf, ähnliche Schutzmaßnahmen zu übernehmen, und schlug einen branchenweiten Rahmen vor.
Obwohl der Vergleich den Fall auf Landesebene löst, sieht sich Meta weiterhin Tausenden von Personenschadensklagen und anhängigen Verfahren von Schulbezirken gegenüber. Rechtswissenschaftler, darunter James Grimmelmann von Cornell University, warnen, dass der Vergleich nur der erste von vielen Ansprüchen sein könnte, die das Vorgehen des Unternehmens im Umgang mit Minderjährigen anvisieren.
Wenn konkurrierende Dienste vergleichbare Beschränkungen einführen, könnte die nächtliche Sperrzeit auf 22 Uhr‑7 Uhr ausgedehnt werden und das tägliche Gesamtkontingent könnte auf 60 Minuten pro App sinken, insgesamt auf zwei Stunden begrenzt. Der Vergleich schafft zudem einen Präzedenzfall, der andere Bundesstaaten ermutigen könnte, ähnliche Vereinbarungen zu verfolgen, was das breitere Social‑Media‑Umfeld potenziell umgestalten würde.
Der Gründer und CEO von Meta, Mark Zuckerberg, sagte nicht aus, doch die Bereitschaft des Unternehmens, sich zu einigen, deutet auf einen strategischen Schritt hin, das Risiko zu begrenzen und einen Prozess zu vermeiden, der das Unternehmen Strafen von über $1 trillion aussetzen könnte.