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Panama Canal könnte Schiffsüberfahrten kürzen, da die El‑Nino‑Dürre sich verschärft

Panama Canal Authority signalisiert weitere tägliche Slot‑Kürzungen, da die durch El‑Nino verursachte Dürre die Wasserversorgung des Schleusensystems bedroht.

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Panama Canal considering more cuts in transits due to El Nino

Panama Canal Authority kündigte am Dienstag an, dass sie die Anzahl der täglichen Schiffsüberfahrten durch den Panama Canal weiter reduzieren könnte, da das anhaltende El Nino-Ereignis die Reservoirpegel auf historische Tiefstwerte drückt.

Wassermangel zwingt zu strengeren Beschränkungen

Die interozeanische Wasserstraße, die etwa fünf Prozent des globalen Seeverkehrs transportiert, hat ihre tägliche Slot‑Zulassung bereits von 36 auf 32 Schiffe für Mitte September reduziert. Jede Überfahrt verbraucht etwa 200 Millionen Liter Süßwasser, das aus zwei Reservoirs stammt, die auf Regen angewiesen sind, der aufgrund des Klimamusters nun knapp ist.

Warum der Engpass von Bedeutung ist

Die Kürzung erfolgt, während der Kanal zu einer wichtigen Alternative zur Strait of Hormuz geworden ist, wo Iran den Verkehr als Reaktion auf den Konflikt zwischen den United States und Israel blockiert hat. Energiesendungen, die einst durch die Meerenge gingen, sind nun stärker auf den Kanal angewiesen, der etwa 40 Prozent des US‑Containerverkehrs und einen beträchtlichen Anteil des Handels zwischen der Ostküste der United States und China abwickelt.

Wir schließen nicht aus, dass wir im Februar oder März das Limit senken müssen – wahrscheinlich nicht auf 24 Slots pro Tag, aber es könnte auf 29 oder etwas Ähnliches reduziert werden.

Sagte Ilya Espino de Marotta, die erste Frau, die die Behörde leitet, und deutete damit an, dass weitere Kürzungen in Betracht kommen, falls die Reservoirpegel nicht wieder steigen.

Was die Zukunft bringt

Zusätzlich zu den Slot‑Reduzierungen hat der Kanal bereits den maximalen Tiefgang von 15.2 Meter auf 14.6 Meter gesenkt, was bedeutet, dass Schiffe weniger Ladung transportieren müssen, um das flachere Wasser zu passieren. Experten warnen, dass anhaltende Beschränkungen die Versandkosten erhöhen und die Lieferzeiten verlängern könnten, was die bereits durch geopolitische Spannungen belasteten globalen Lieferketten weiter unter Druck setzt.

Die Überwachung der Dürre wird fortgesetzt, und die Behörde könnte Anfang 2027 weitere Anpassungen ankündigen. Für einen umfassenderen Überblick darüber, wie dieses El Nino-Ereignis andere Regionen beeinflussen könnte, siehe die Klimakrise‑Analyse zu den Auswirkungen auf Europa.

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