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Prince Harry muss £9.5m an Rechtskosten von Daily Mail zahlen

Prince Harry und sechs weitere Kläger müssen eine Zwischenzahlung von £9.5 Million an Associated Newspapers leisten, nachdem das High Court ihre Klage wegen Verletzung der Privatsphäre abgewiesen hat.

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Prince Harry, Duke of Sussex, in a navy suit, white shirt, and striped tie, looking down.

Prince Harry und sechs weitere Kläger wurden angewiesen, eine Zwischenzahlung von £9,544,355 an den Verlag des Daily Mail zu leisten, nachdem das High Court ihre langjährige Klage wegen Verletzung der Privatsphäre zurückgewiesen hat. Der Beschluss, erlassen von Richter Matthew Nicklin am 28. August, spiegelt einen Teil der £34.5 Millionen hohen Rechtsrechnung wider, die die Zeitung zur Verteidigung des Verfahrens angehäuft hat.

Gericht ordnet Zwischenzahlung an

Die Kläger, darunter Sir Elton John und sein Ehemann David Furnish, die Schauspielerinnen Liz Hurley und Sadie Frost, Baroness Doreen Lawrence und der ehemalige Abgeordnete Sir Simon Hughes, hatten behauptet, dass Associated Newspapers über Jahrzehnte hinweg Telefon‑Hacking und andere unrechtmäßige Informationsbeschaffungspraktiken betrieben habe. Nach einem 11‑wöchigen Prozess befand der Richter die Beweise für unzureichend und wies die Klagen ab.

Associated Newspapers begrüßte das Urteil als „überwältigenden Sieg“ für seine Zeitungen und Journalisten.

Die Zwischenzahlung setzt sich aus 60 % der vorab geplanten Kosten des Verlegers und 90 % der genehmigten Budgetkosten zusammen. Sie legt nicht fest, wie viel jeder Kläger letztlich schulden wird; dies wird in einer späteren Bewertung entschieden.

Warum das Urteil wichtig ist

Über den unmittelbaren Schaden von £9.5 Million hinaus wirft das Urteil Fragen zur Nachhaltigkeit von hochkarätigen Klagen wegen Verletzung der Privatsphäre auf. Der Richter beschrieb den Fall als „in hohem Maße unvernünftig“ und warnte, dass das Ausmaß der Kosten, „außergewöhnlich hoch“, die Ressourcen der Kläger belasten könnte, obwohl viele über Versicherungen verfügen, die einen Teil des Risikos abdecken.

Für den Daily Mail bedeutet die auf Entschädigungsbasis beruhende Kostenbemessung, dass die Zeitung mehr als die Zwischenzahlung zurückfordern könnte, wobei der Richter jedoch betonte, dass kein „Blankoscheck“ gewährt wird. Medien beobachten das Ergebnis genau, da es Einfluss darauf haben könnte, wie energisch sie zukünftige Klagen wegen Verletzung der Privatsphäre verteidigen.

Wie es weitergeht

Die sieben Kläger können die inhaltliche Ablehnung ihrer Vorwürfe zur Verletzung der Privatsphäre weiterhin anfechten, doch der finanzielle Druck könnte jede weitere Rechtsstrategie beeinflussen. Überschreitet die endgültige Kostenbewertung die Zwischenzahlung, werden die Parteien vor Gericht zurückkehren, um den Anteil jedes Klägers zu bestimmen.

Rechtsanalysten weisen darauf hin, dass die Versicherungen der Kläger, die Berichten zufolge rund £16 Million abdecken, den Effekt abfedern sollten, doch die öffentliche Natur des Streits könnte reputationsbezogene Folgen für alle Beteiligten haben.

Unterdessen bleiben die weitergehenden Pläne des Königspaares unter Beobachtung, wobei jüngste Berichte darauf hindeuten, dass sie nach sechs Jahren in den Vereinigten Staaten nach Großbritannien zurückkehren könnten. Ihre Entscheidung könnte von den drohenden finanziellen Verpflichtungen, die aus diesem Verfahren resultieren, beeinflusst werden.

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