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Der X‑Beitrag des US‑Präsidenten löste einen Aufschwung bei ölgebundenen UK‑Aktien aus, während iranische Beamte vor einer harten Gegenreaktion warnten und der Schiffsverkehr stark zurückging.

Donald Trump nutzte sein X‑Konto, um bekannt zu geben, dass er nach dem, was er als entscheidende Niederlage Irans bezeichnete, die Straße von Hormus bald zum Territorium der United States erklären werde. Er fügte hinzu, dass die Maßnahme „ziemlich bald“ erfolgen werde: „Ich werde die Hormus‑Straße zum Territorium der United States erklären.“
Brent crude stieg nach der Erklärung über $89 pro Barrel, und der FTSE 100 aus London legte leicht zu, da ölgebundene Aktien profitierten. Die Straße leitet etwa 20 % der weltweiten Öllieferungen, sodass jede Störung voraussichtlich die Kraftstoffpreise an der Zapfsäule und die Erträge energiebezogener Aktien im FTSE beeinflussen wird.
Der ranghohe iranische General Amir Hatami wies den US‑Anspruch als „großen Fehler“ zurück und warnte, dass die Streitkräfte Irans Ihre Beine „brechen“ würden, wenn sie herausgefordert würden. Der stellvertretende Außenminister Kazem Gharibabadi schrieb auf X, dass die Wasserstraße nur nach Befehl Irans geöffnet oder geschlossen werde und dass Teheran die Blockade weiterhin durchsetzen werde.
Daten des Schiffsverfolgungsunternehmens Kpler zeigten, dass am Freitag nur zwei Schiffe die Straße durchquerten, wobei keine Rohöl‑Ladungen dabei waren. Der normale Verkehr liegt bei über 130 Schiffen pro Tag, was das Risiko eines Versorgungsschocks verdeutlicht, falls die Spannungen anhalten.
Analysten erwarten, dass die geschärfte Rhetorik die Ölpreise kurzfristig volatil halten wird. Sollte Washington den Anspruch formalisieren, könnten Schifffahrtsversicherer die Prämien erhöhen und Regierungen diplomatische Wege beschreiten, um die Durchfahrt offen zu halten. Für UK‑Investoren bleibt das Haupt‑risiko die Dauer des Streits und dessen Potenzial, dauerhaft höhere Energiekosten zu verursachen.