European business, markets and politics
https://morningwire.eu/fr/les-veterans-du-monde-des-affaires-avertissent-que-la-progression-des/
Zwei der einflussreichsten Unternehmer Großbritanniens haben einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie die Regierung auffordern, neue Abgaben auf Dividenden, Kapitalgewinne und Unternehmensvermögen zu stoppen.

John Caudwell und Lord Stuart Rose haben ihren Namen zu einem neuen offenen Brief gesetzt, in dem sie die Regierung einer „Steuerdrückerei“ gegenüber Unternehmen und vermögenden Privatpersonen beschuldigen. Die Petition, organisiert vom Unternehmernetzwerk Helm, trägt zudem die Unterschriften des ehemaligen Pimlico Plumbers‑Chefs Charlie Mullins und des Vorsitzenden von Gail’s Bakery Luke Johnson. Sie fordert die Labour‑Regierung auf, die Einführung neuer Abgaben auf Dividenden, Kapitalgewinne und Unternehmensvermögen zu stoppen.
Lord Rose, der zuvor Asda und Marks & Spencer leitete, warnte, dass „ich noch nie so besorgt über die Kosten der Geschäftstätigkeit war“. Er fügte hinzu, dass die Kombination aus höheren Steuern und strengeren Vorschriften zu einem „ernsthaften Hindernis für Wachstum und Beschäftigung“ geworden sei. Unter Berufung auf das von der ehemaligen Kanzlerin Rachel Reeves im späten Jahr 2024 eingeführte Steuerpaket in Höhe von £25 billion, sagte Rose, dass ein einzelner Supermarkt die Auswirkungen der Employers’ National Insurance in etwa £100 million pro Jahr spüre.
Arbeitgeber‑National‑Insurance allein nahm einem Supermarkt £100 million pro Jahr.
Caudwell, ein langjähriger Spender der Labour‑Partei, sagte dem Telegraph, er bezweifle, dass die Partei nach den jüngsten Steuererhöhungen „wahlfähig“ sei.
Der Brief erscheint nur wenige Tage, bevor Kanzler John Healey am 28. Oktober seinen Haushalt vorlegen soll. Healey hat Unternehmen nach einer Welle von Steuererhöhungen unter dem vorherigen Kanzler „Atemraum“ versprochen. Ökonomen warnen, dass die kumulative Wirkung dieser Maßnahmen die Investitionen dämpfen könnte, eine Sorge, die vom Institute of Economic Affairs (IEA) geteilt wird. Sein ehemaliger Chef Tom Clougherty sagte, das Steuersystem sei heute „eine größere Bedrohung für Unternehmertum und Initiative als zu jedem Zeitpunkt in den letzten 35 Jahren“.
Untersuchungen, die vom IEA zitiert werden, zeigen, dass die Abgaben auf Investitionen seit der Finanzkrise 2008 um etwa zehn Prozentpunkte gestiegen sind, während die Einkommensteuer jetzt 51 Prozent der Staatseinnahmen ausmacht, gegenüber 44,5 Prozent im Jahr 2000. Der Berufsverband ICAEW stellt fest, dass das HMRC‑Handbuch mehr als dreimal so umfangreich geworden ist, was die Einhaltung für Unternehmen zunehmend belastend macht.
Analysten erwarten, dass der bevorstehende Haushalt die Bedenken der Wirtschaftsgemeinschaft anspricht, möglicherweise indem geplante Erhöhungen zurückgefahren oder gezielte Entlastungen angeboten werden. Eine zurückhaltendere Steuerpolitik könnte das Vertrauen wiederherstellen und festgefahrene Investitionsprojekte beleben, während eine Fortsetzung des aktuellen Kurses die bereits in den Unternehmensgewinnen sichtbare Abschwächung vertiefen könnte.
Für einen umfassenderen Überblick darüber, wie die Steuerpolitik das Geschäftsumfeld prägt, siehe die jüngste Überprüfung der Geschäftssteuern für Kneipen und Hotels durch das Finanzministerium hier.