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Wallabies unentschieden mit Pumas in Mendoza, beenden Kiss' erfolgreichen Start

Ein 28‑28 Unentschieden in Mendoza stoppt den frühen Tour-Anschwung der Wallabies unter dem neuen Trainer Kiss.

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Kiss's winning run ends as Argentina hold Australia to draw

Die ungeschlagene Serie von Kiss als Trainer der Wallabies kam abrupt zum Stillstand, als Australien von den Pumas in Mendoza am Samstag zu einem 28‑28 Unentschieden gehalten wurde, was einen vielversprechenden Start beendete, der nach seiner Nachfolge von Joe Schmidt begann.

Das Ergebnis ist bedeutsam, weil es den Wallabies einen Serienvorsprung ohne Sieg verschaffte, ihren ersten Vorteil in Argentinien, gleichzeitig jedoch defensive Schwächen offenbarte, die in den verbleibenden Tests kostspielig werden könnten. Ein Unentschieden hält die Trophäe im Gleichgewicht und bedeutet, dass die Tour von dem letzten Spiel in Buenos Aires abhängt.

Schlüsselmomente des Spiels

Australien eröffnete die Punkteerzielung in der Mitte der ersten Halbzeit, als Kapitän Harry Wilson nach einer Einwurf‑Aktion über die Linie ging. Ein Strafversuch wurde nach dem Platzverweis von Franco Molina gewährt, und Flügel Max Jorgensen baute die Führung aus. Die Pumas reagierten trotz einer Gelben Karte für den Lock Jeremy Williams, wobei Kapitän Pablo Matera traf, um sie im Kampf zu halten.

"Es ist schwierig, hierher zu kommen und das zu tun, was wir getan haben. Aber wir haben sie ein paar Mal davonkommen lassen", sagte Kiss.

Bei 14‑14 standen die Punkte dank eines Versuchs von Ignacio Mendy gleich. Nach der Pause stellte Flanker Fraser McReight den Vorteil Australiens wieder her, nur damit Stürmer Ignazio Ruiz ausglich. Matera fügte einen zweiten Versuch für Argentinien hinzu, der sie nach einem Marathon aus 23 Phasen voran brachte.

Disziplinprobleme trafen die Gastgeber später, als die Rückenspieler Lucio Cinti und der Fly‑Half Santiago Carreras jeweils wegen absichtlicher Knock‑ons Gelbe Karten erhielten, was Argentinien einen Strafversuch bescherte und das Ergebnis auf 28‑28 brachte. Trotz einer zahlenmäßigen Überlegenheit in den letzten zehn Minuten konnte Australien keinen entscheidenden Punkt erzielen.

Ausblick

Die Serie führt nun nach Buenos Aires zum entscheidenden dritten Test. Trainer Kiss muss die Defensivstrukturen straffen und die Disziplin steuern, wenn die Wallabies die Trophäe sichern wollen. Für die Pumas stellt das Unentschieden nach einer Reihe von Niederlagen das Vertrauen wieder her und könnte einen starken Abschluss auf heimischem Boden beflügeln.

Beide Seiten werden versuchen, die Taktik schnell anzupassen; die Wallabies haben den Serienvorsprung, jedoch keinen Spielraum für Fehler, während Argentinien darauf abzielen wird, das Momentum eines hart umkämpften Unentschiedens zu nutzen.

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