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Absolventenstellen erreichen Rekordtief, weil Kosten steigen und KI Einstiegspositionen reduziert

Absolventenstellen im United Kingdom fielen im Jahr bis Juli auf nur 8,383, das niedrigste jemals verzeichnete.

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Three graduates in black caps with purple tassels and purple academic gowns from behind.

Der UK-Arbeitsmarkt für Absolventen ist auf ein Rekordtief gesunken, wobei die Stellenangebote im Jahr bis Juli um 45.6 Prozent auf 8,383 zurückgingen, laut der Recruiting‑Plattform Adzula. Der Rückgang übertrifft das vorherige Tief, das im Mai erreicht wurde, und setzt einen Abwärtstrend fort, der Mitte 2017 begann, als mehr als 55,000 Absolventenrollen ausgeschrieben wurden.

Kostenbelastungen und KI ersetzen Junior‑Stellen

Arbeitgeber führen die jüngste Erhöhung der nationalen Versicherungsbeiträge von Labour sowie die geplante Abschaffung von altersbasierten Lohnbändern als zentrale Faktoren an, die die Einstellung dämpfen. Gleichzeitig veranlasst der Aufstieg von AI große City‑Unternehmen, insbesondere die Beratungen der Big Four, Routine‑Verwaltungsaufgaben zu automatisieren, die früher von frischen Absolventen übernommen wurden. KPMG reduzierte beispielsweise die Absolventenaufnahme für 2023 von 1,399 auf 942 Stellen.

Andrew Hunter, Mitbegründer von Adzuna, warnte, dass der Markt nicht nur einen vorübergehenden Rückgang erfährt.

„Der Absolventenarbeitsmarkt erreicht ebenfalls immer wieder neue Tiefststände, was zeigt, dass Arbeitgeber noch keinen Grund gefunden haben, auf dieser Ebene wieder einzustellen“, sagte Hunter.

Auch nicht‑absolventenbezogene Einstiegspositionen schrumpfen, wobei die Stellenangebote im gleichen Zeitraum um acht Prozent auf 192,864 zurückgingen und damit frühere Zuwächse rückgängig machten. Insgesamt fielen die Stellenanzeigen im United Kingdom um 9.6 Prozent auf 791,490, wodurch das Bewerber‑zu‑Stelle‑Verhältnis auf 2.14 Kandidaten pro Stelle stieg, gegenüber 1.93 im Vorjahr.

Was die Abschwächung für den Arbeitsmarkt bedeutet

Das Lohnwachstum kühlt ab; das durchschnittlich ausgeschriebene Gehalt sank seit Mai um 0.73 Prozent auf £43,675 im Juli. Arbeitgeber benötigen zudem länger, um Stellen zu besetzen, wobei die durchschnittliche Besetzungsdauer von 35.4 Tagen im Mai auf 36.5 Tage anstieg. Das Chartered Institute of Personnel and Development berichtete kürzlich, dass der britische Arbeitsmarkt "weitgehend stillsteht", und beschrieb einen "low hire, low fire"‑Zyklus, der nur durch ein Eingreifen von Burnham bei den Beschäftigungskosten durchbrochen werden könne.

Während Sektoren wie Bildungswesen, Reiseverkehr, Handel, Bauwesen und nun auch die Fertigung weiterhin Stellen schaffen, bleibt die Liste der Branchen, die neue Absolventenpositionen anbieten, kurz. Sollten die Kostenbelastungen anhalten und AI die Einstiegsarbeit weiter automatisieren, dürfte der Wettbewerb um die verbleibenden Plätze weiter zunehmen.

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