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https://morningwire.eu/fr/burnham-sous-le-feu-des-critiques-alors-que-le-plafond-des-prix-de-l/
Die jüngste Erhöhung der Preisobergrenze durch die Regierung droht, das Versprechen der Labour-Partei von günstigeren Energiekosten für Familien zu untergraben.

Andy Burnham sah sich gezwungen, seine Agenda zur Bewältigung der Lebenshaltungskosten zu verteidigen, nachdem die Energieaufsichtsbehörde Ofgem eine Erhöhung der Preisobergrenze um 4 % angekündigt hatte, die die durchschnittliche Jahresrechnung ab Oktober auf £1,723 ansteigen lässt.
Der Schritt folgt auf einen Anstieg von 13 % im Juli und auf eine Phase volatiler globaler Ölpreise, wobei Brent-Öl bei etwa $85 pro Barrel schwankt, nachdem es kurzzeitig $110 erreicht hatte. Für viele Haushalte bedeutet die Erhöhung, dass ein größerer Anteil des verfügbaren Einkommens für Heizung und Strom ausgegeben wird.
Oppositionsführer haben die Nachricht aufgegriffen. Claire Coutinho, Schattenenergiebeauftragte, erinnerte den Premierminister daran, dass Labour eine Kürzung um £300 versprochen hatte, die Rechnungen jedoch um fast £400 gestiegen sind. Victoria Atkins, Schattenumweltministerin, bezeichnete die Erhöhung als „empörend“ und warnte, dass die Winter‑Energiezulagen möglicherweise nicht mehr ausreichen, um gefährdete Familien zu schützen.
„Labour hat versprochen, die Energierechnungen um £300 zu senken, aber sie sind stattdessen um fast £400 gestiegen“, sagte Coutinho.
Die Entscheidung von Ofgem spiegelt den anhaltenden Druck durch hohe internationale Gaspreise wider, und Analysten erwarten im Januar einen weiteren Anstieg um 9 %, wodurch die durchschnittliche Rechnung auf £1,872 steigen würde. Die Beratung Boston Consulting Group prognostiziert bis 2035 eine zusätzliche Erhöhung um £264 und schlägt vor, dass die Senkung von Erneuerbare‑Energien‑Abgaben sowie der Ausbau von Datenzentrum‑Verbindungen langfristig zur Kostensenkung beitragen könnten.
Burnham räumte ein, dass die Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Strom die Preissteigerung nicht vollständig ausgleichen wird. Er erklärte, die Regierung werde weiterhin Wege prüfen, die Preise langfristig zu senken, einschließlich der Möglichkeit, „politische Kosten“ von den Rechnungen zu entfernen – ein Schritt, den die Energieministerin Miatta Fahnbulleh angedeutet habe.
Da die Krise der Lebenshaltungskosten nach wie vor ein zentrales Anliegen der Wähler ist, steht die Glaubwürdigkeit des Premierministers in Fragen der wirtschaftlichen Führung auf dem Spiel. Sollten weitere Obergrenzen aufgehoben werden, könnte Labour gezwungen sein, zusätzliche Entlastungsmaßnahmen einzuführen, sonst riskiert die Partei, vor der nächsten Wahl an Unterstützung zu verlieren.
Für weitere Informationen zu Burnhams umfassender Agenda siehe die Reaktion der Bauunternehmen‑Aktien auf seinen Kommunalwohnungsfonds.