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https://morningwire.eu/fr/previsions-de-la-recolte-de-cereales-allemande-chute-de-7-a-41-9m-tonnes/
Die deutsche Getreideernte wird für 2026 voraussichtlich um 7% auf 41.9m Tonnen fallen, wobei Bavaria und Baden-Württemberg Verluste von bis zu 20% erwarten. Der Deutsche Bauernverband fordert €180m EU‑Düngemittelhilfe und eine vorzeitige Auszahlung von 80% der Direktzahlungen.

Die deutsche Getreideernte wird für 2026 voraussichtlich um 7% im Jahresvergleich auf 41.9m Tonnen fallen, nachdem Dürre und Hitze in Bavaria und Baden-Württemberg die regionalen Erträge um bis zu 20% reduziert haben.
Der Deutsche Bauernverband (Deutscher Bauernverband) veröffentlichte die Schätzung am 19. August. Er führt aus, dass der Rückgang an anhaltender Trockenheit im Sommer liege.
Bavaria und Baden-Württemberg sind die am stärksten betroffenen Regionen. Die Getreideverluste dort könnten im Vergleich zum Vorjahr 20% erreichen, heißt es laut dem Verband.
Bauernpräsident Joachim Rukwied hat Berlin aufgefordert, die EU‑Düngemittelhilfe von €60m auf €180m zu verdreifachen, ein Anstieg von 200%. Er verlangt zudem, dass 80% der EU‑Direktzahlungen auf Oktober vorgezogen werden.
Rukwied warnt, dass das Erntedefizit viele Betriebe in eine Liquiditätskrise gebracht habe.
| Posten | Zahl | Zeitraum / Basis |
|---|---|---|
| Nationale Getreideernte (Prognose) | 41.9m Tonnen | 2026, minus 7% YoY |
| Regionale Getreideverluste (Bavaria, Baden-Württemberg) | Bis zu 20% | 2026 |
| EU‑Düngemittelhilfe (aktuell) | €60m | 2026 |
| EU‑Düngemittelhilfe (gefordert) | €180m | 2026 |
| Vorschuss auf Direktzahlungen | 80% | Auszahlung Oktober 2026 |
Die Forderungen fallen mit den Endphasen des EU‑Haushaltszyklus 2026 und den Verhandlungen über das nationale Hilfspaket Deutschlands zusammen. Rukwied hat gewarnt, dass viele Betriebe aufgrund des Defizits in eine Liquiditätskrise geraten.