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FTSE 100 rutscht, da Öl fast 100 $ erreicht und Iran die Kontrollen im Hormus verschärft

Der britische Blue‑Chip‑Index fiel am Dienstag, weil die Ölpreise in Richtung 100 $ stiegen und Iran strengere Regeln für Schiffe im Persischen Golf (Straße von Hormus) einführte, was die Anleger verunsicherte.

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Large cargo ship YEKTA S with NYK Logistics containers on turquoise water, SOUTH STAR SHIPPING visible.

FTSE 100 rutschte am Dienstagmorgen, nachdem Brent‑Rohöl sich dem Niveau von 100 $ pro Barrel näherte und Iran eine neue „eingeschränkter Bereich“ um die Straße von Hormus ankündigte. Die Maßnahme, die darauf abzielt, die Kontrolle über die wichtige Schifffahrtsroute zu verschärfen, ließ die Ölkonzerne steigen, während Banken, Bauunternehmen und andere Sektoren nach unten zogen.

Ölpreisanstieg und Marktreaktion

Brent‑Rohöl, der globale Referenzpreis, stieg weitere 1,5 Prozent und brachte die Ware in Reichweite des psychologisch wichtigen Niveaus von 100 $. Der Preisanstieg spiegelte Bedenken wider, dass Irans verschärftes Regime eine Schlüsselroute für globale Öllieferungen ersticken könnte.

„Rekordhohe Kupferpreise vervollständigen ein Bild, das für Anleger immer komplexer wird – vergleichbar mit einem Werk von M.C. Escher, da die Drohung mit US‑Zöllen auf raffiniertes Kupfer zu sinkender Produktion und einer rasanten Nachfrage im Zusammenhang mit KI, Stromnetzen und Elektrofahrzeugen beiträgt.“

Dan Coatsworth, Leiter der Märkte bei AJ Bell, sagte, die Konvergenz aus steigenden Ölpreisen, stabilen Anleiherenditen und sprunghaften Kupferpreisen verwirrt die Anleger.

Warum der Rückgang für britische Aktien wichtig ist

Die britischen Öl‑ und Gasunternehmen zogen frische Kaufaufträge an, doch der Gesamtindex litt, da Banken und Bauunternehmen an Attraktivität verloren. Die gemischte Performance unterstreicht, wie externe geopolitische Schocks die Sektorstimmung an der Londoner Börse schnell umgestalten können.

In einer gestrigen Rede versprach John Healey, die Regierung auf Kurs zu halten, die fiskalischen Vorgaben vor dem bevorstehenden Haushalt einzuhalten, und einen Puffer zu schaffen, um gegen Unsicherheiten zu schützen. Die Worte des Kanzlers kommen, während der Druck zunimmt, die steigende Kostenbelastung für Unternehmen und Verbraucher anzugehen.

Ausblick

Analysten erwarten, dass die Ölpreise volatil bleiben, während die Märkte die Auswirkungen von Irans neuen Beschränkungen verarbeiten. Bleibt die Straße von Hormus teilweise geschlossen, könnten die Versandkosten steigen, was die Inflation anheizt und möglicherweise weitere politische Gegenmaßnahmen von Westminster auslöst.

Die Anleger werden zudem das bevorstehende Budget genau beobachten, um Hinweise darauf zu erhalten, wie das Finanzministerium Sektoren unterstützen will, die von höheren Energiekosten getroffen sind, und ob neue Maßnahmen zur Stabilisierung des Wohnungsmarktes eingeführt werden.

Für weitere Informationen zur fiskalischen Agenda des Kanzlers, siehe Wachstumsplan von Kanzler John Healey.

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