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https://morningwire.eu/fr/le-ftse-100-se-stabilise-apres-que-les-majors-petrolieres-l-aient-tire/
Die Schwäche der Ölpreise traf den FTSE 100, doch eine mögliche Wiedereröffnung des Strait of Hormuz bietet einen Hoffnungsschimmer.

FTSE 100 geriet im frühen Handel am Mittwoch ins Hintertreffen, da die marktschweren Energieaktien BP und Shell aufgrund eines starken Rückgangs des Brent‑Rohöls fielen. Bis zum Handelsschluss hatte sich der Index erholt und schloss auf gleichem Niveau wie am Dienstag.
Brent, der internationale Referenzwert, fiel um mehr als zwei Prozent auf $86 pro Barrel und verlängerte damit einen einwöchigen Rückgang, der ölgebundene Aktien in ganz Europa unter Druck gesetzt hat.
"Trotz des Drucks, den die sinkenden Ölpreise auf die Aktien der Indexgiganten BP und Shell ausübten, gelang es dem FTSE 100, etwas Fortschritt zu erzielen. Er wurde durch Gewinne in den Einzelhandels-, Luftfahrt- und Hausbausektoren unterstützt. Diese Bereiche profitieren typischerweise, wenn Hoffnungen auf eine Lösung des Iran-Konflikts aufkommen, da die Auswirkungen auf Inflation und Kreditkosten erheblich sind, falls die Schifffahrtswege durch den Strait of Hormuz wieder freigegeben werden," sagte Dan Coatsworth, Leiter der Märkte bei AJ Bell.
Im Vereinigten Königreich hat die Energieaufsichtsbehörde Ofgem die Obergrenze für Haushaltsrechnungen um vier Prozent auf einen Jahresgesamtbetrag von £1,723 erhöht, was zusätzlichen Druck auf die von Andy Burnham vorangetriebene Lebenshaltungskosten‑Agenda ausübt. Die neue Obergrenze, die ab Oktober gilt, kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Iran-Konflikt die globalen Energiepreise weiter in die Höhe treibt, ein Faktor, von dem Ökonomen sagen, er habe die jüngste Inflation im Vereinigten Königreich befeuert.
Auf diplomatischer Ebene deuten Berichte aus Pakistan darauf hin, dass die US und der Iran einem Friedensabkommen näher kommen, während Gespräche zwischen dem Iran und Oman darauf abzielen, eine vorübergehende Wiedereröffnung des Strait of Hormuz zu sichern. Sollten die Schifffahrtswege wieder aufgenommen werden, könnte der unmittelbare angebotsseitige Schock für die Ölmärkte nachlassen und sowohl Verbrauchern als auch Investoren Erleichterung verschaffen.
Die höhere Rechnungsobergrenze unterstreicht die heimische Auswirkung der globalen Energievolatilität. Gleichzeitig fügt der aufkommende Handelsstreit zwischen den US und Kanada, ausgelöst durch neue Zölle, eine weitere Unsicherheitsebene für rohstoffgebundene Märkte hinzu.
Analysten erwarten, dass der FTSE 100 weiterhin empfindlich auf Ölpreisschwankungen reagiert. Eine anhaltende Deeskalation im Nahen Osten könnte dem Index zu neuer Dynamik verhelfen, insbesondere wenn Sektoren wie Einzelhandel, Luftfahrt und Hausbau weiterhin von geringeren Inflationserwartungen profitieren. Investoren, die den Markt beobachten, sollten zudem die aktuelle Analyse FTSE 100 edges toward record erneut prüfen, um einen umfassenderen Blick auf die Entwicklung des Index zu erhalten.
In der Zwischenzeit könnte der potenzielle Schub durch Burnham's council housing fund zusätzliche Unterstützung für den Hausbaubereich bieten und den Index weiter gegen energiebedingte Volatilität abfedern.