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https://morningwire.eu/fr/le-supermarche-iceland-se-moque-des-cabinets-du-big-four-dans-une/
Eine ironische Illustration auf Islands Seite belebt die ‘Dark Ages’ des Einzelhändlers und weist auf eine Beratungsrechnung von £16 Mio. hin.

Iceland hat einen Cartoon auf seiner Unternehmenswebsite veröffentlicht, der die kostenintensive Abhängigkeit der Kette von externen Beratern in den frühen 2000er‑Jahren verspottet. Die Illustration, im Stil einer Präsentationsmappe gestaltet, zeigt ein Ruderwettbewerb mit dem Titel „Beware Management Consultants“, bei dem das Boot des Supermarkts von von Beratern eingesetzten Managern rückwärts gezogen wird. Die Grafik verweist auf Ausgaben von £16 Mio. für Unternehmen, zu denen PwC und andere Big‑Four‑Akteure gehörten.
Die Zeichnung stellt das „oberes Management“ als Haie dar, die den Duft von Umstrukturierungsblut erschnüffeln und begierig auf Restrukturierung sind. Ein „Prüfergremium“ wird gezeigt, das Entlassungen, Direktorenboni und das Outsourcing von Dienstleistungen nach Indien überwacht. Der Ton ist bewusst ironisch und stellt die Berater als Ursache für ein verlorenes Rennen dar.
Die Episode belebt eine Zeit, die Malcolm Walker einst als ‘The Dark Ages’ bezeichnete. Nachdem Walker 2000 im Zuge von Insider‑Handelsvorwürfen aus dem Unternehmen gedrängt wurde, übergab der Vorstand die Kontrolle an den ehemaligen CEO William Grimsey und den CFO William Hoskins, intern als „die beiden Bills“ bekannt. Walker beschuldigte sie später, das Unternehmen nicht erfolgreich umgestaltet zu haben.
Im Jahr 2002 fusionierte der Einzelhändler mit der Cash‑and‑Carry‑Gruppe Booker und wurde in The Big Food Group umbenannt. Unternehmensunterlagen aus dem Jahr 2003 zeigen, dass der Vorstand externe Beratung von PwC und New Bridge Street Consultants erhielt. Letzteres wurde im Januar 2003 zum Hauptberater für Vergütungsfragen ernannt und später im Jahr 2008 von dem Professional‑Services‑Unternehmen Aon übernommen.
Ein Sprecher des Supermarkts sagte, die Kette sei „ein sehr geradliniger Supermarkt“ und habe „keine Zeit für CEOs und Führungskräfte, die keine echte Strategie haben“.
Iceland ist ein sehr geradliniger Supermarkt.
Der öffentliche Seitenhieb könnte Beratungsunternehmen dazu veranlassen, transparenter über Gebühren und Ergebnisse zu berichten, und andere Einzelhändler dazu ermutigen, ihre eigenen Beratungsausgaben zu prüfen. Bei einer fünf‑jährigen Tiefstinflation der Lebensmittelpreise im Vereinigten Königreich positioniert sich Iceland als preisorientierter Wettbewerber, ein Standpunkt, der in jüngsten Berichten über Discount‑Strategien von Supermärkten hier widerhallt.
In Zukunft dient der Cartoon als Erinnerung daran, dass teure externe Beratung keinen Erfolg bei der Unternehmenssanierung garantiert und dass Governance‑Entscheidungen sowohl für Investoren als auch für Verbraucher im Fokus stehen.