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Vermisst nach den Flutkatastrophen an der Grenze Nepal‑Tibet über 2,400

Ein plötzlicher Sintflut an der Grenze Nepal‑Tibet hat Tausende vermisst hinterlassen und eine internationale Such‑ und Rettungsaktion ausgelöst.

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The missing in Nepal-Tibet flash floods

Ein plötzliches Sturzflutereignis an der Grenze zwischen Nepal und Tibet hat laut den neuesten am Samstag veröffentlichten Zahlen mindestens 2,478 Menschen vermisst hinterlassen. Die Katastrophenbehörde in Nepal's disaster agency erhöhte die Zahl der Vermissten auf der nepalesischen Seite auf 1,924, während die chinesische Seite, berichtet von China's Xinhua news agency, 554 Vermisste und sieben bestätigte Todesfälle verzeichnete.

Insgesamt belaufen sich die Opfer nun auf mindestens 586 Tote, 579 in Nepal und sieben in Tibet, und die Zahl der Todesopfer könnte steigen, während die Rettungsteams weiterhin suchen. Die Katastrophe hat zudem eine beträchtliche Anzahl ausländischer Staatsangehöriger vermisst hinterlassen: 517 Ausländer fehlen noch auf der nepalesischen Seite und 260 auf der tibetischen Seite, insgesamt 777.

Aufschlüsselung der vermissten Touristen und Arbeiter

Das Nepal Tourism Board meldete, dass 622 Touristen nicht mehr erreichbar sind, davon 473 ausländische Besucher. Es hat bisher 121 Touristenrettungen bestätigt. Zu den vermissten Ausländern gehören 90 U.S.‑Bürger, laut dem United States State Department, und 98 Inder, von denen 85 gerettet wurden. Chinesische Beamte sagten, dass fast 100 chinesische Staatsangehörige auf der nepalesischen Seite vermisst werden, während das Board acht Chinesen als vermisst und 16 gerettet auflistete.

„Leider ist die Zahl über Nacht auf 41 gestiegen, Australier, die vermisst werden“, sagte Matt Thistlethwaite, Australiens stellvertretender Einwanderungsminister.

Weitere Nationalitäten mit bemerkenswerten Vermisstenzahlen umfassen 61 Ukrainer, 51 Malaysier, 41 Australier, 33 Briten, 29 Letten und 25 Kanadier. Kleinere Zahlen von Staatsangehörigen aus Südafrika, Japan, Neuseeland, Frankreich, Spanien, Belgien, Ungarn, Portugal, den Niederlanden, Italien, Irland, Kasachstan, Belarus, Finnland, Israel, Litauen, den Philippinen, Serbien, der Schweiz, Schweden und Vietnam werden ebenfalls als vermisst aufgeführt.

Warum die Zahlen wichtig sind

Die Region ist ein bedeutendes Zentrum für Abenteuertourismus und trägt wesentlich zu den Volkswirtschaften Nepals und Chinas bei. Ein Anstieg der Vermissten, insbesondere von Touristen, gefährdet das zukünftige Vertrauen der Besucher und könnte die Einnahmen aus Trekking‑Genehmigungen, Gastgewerbe und verwandten Dienstleistungen beeinträchtigen. Die grenzüberschreitende Natur der Katastrophe erfordert eine koordinierte Reaktion beider Regierungen und stellt diplomatische sowie logistische Kanäle auf die Probe.

Wie geht es weiter

Rettungsteams aus Nepal, China und mehreren ausländischen Botschaften setzen die Suchaktionen fort und setzen Hubschrauber, Drohnen und Bodenteams ein. Die Behörden erwarten, dass die Zahlen der Vermissten schwanken, sobald weitere Gebiete erschlossen werden und die Kommunikation mit abgelegenen Dörfern wiederhergestellt ist. Familien im Ausland werden aufgefordert, sich bei ihren Konsulaten zu registrieren, um Updates zu erhalten, und humanitäre Organisationen bereiten zusätzliche Hilfe für vertriebene Gemeinschaften vor.

Während die Zahl der Todesopfer und Vermissten sich entwickelt, verdeutlicht der Vorfall die Verwundbarkeit von Hochgebirgsregionen gegenüber extremen Wetterbedingungen und die Bedeutung robuster Frühwarnsysteme.

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