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Der FTSE 100 fiel am Montag, als Brent crude über $97 pro Barrel stieg angesichts erneuter US‑Iran‑Feindseligkeiten, und die UK‑Regierung mit Kritik an ihrer fiskalischen Ausrichtung kämpfte.

FTSE 100 eröffnete am Montag niedriger, belastet durch einen Anstieg der Ölpreise und neue Kritik an der fiskalischen Ausrichtung des UK. Brent crude stieg über $97 pro Barrel, nachdem die United States und Iran Schläge austauschten, und weckte erneut Bedenken hinsichtlich Störungen der globalen Öllieferungen.
Der Preisanstieg folgt auf ein Wochenende, in dem die United States drei iranische Öltanker als Vergeltung für Raketenangriffe auf US Navy‑Schiffe anvisierten. Teheran reagierte mit Angriffen auf Tanker, die mit den United States verbunden sind, und kündigte Pläne für eine „restricted“ Seezone jenseits des Strait of Hormuz an. Chris Wright, der US-Energieminister, rief die Verbündeten dazu auf, die Wasserstraße offen zu halten, und sagte: „Der Welthandel sollte nicht allein in der Verantwortung der United States liegen.“
„Ich nenne es einen militärischen Konflikt, weil es für uns nur kleine Kartoffeln sind“, sagte Präsident Donald Trump und spielte die Eskalation herunter.
Der Strait of Hormuz transportiert etwa 20 % des weltweiten Öls und verflüssigten Erdgases. Selbst eine kurze Unterbrechung kann sich auf die Energiemärkte auswirken, Investoren dazu veranlassen, das Risiko neu zu bewerten, und die Aktienindizes nach unten drücken.
In London warnte Wirtschaftsministerin Rachel Healey, dass das Land noch immer eine „Truss penalty“ spüre, ein Verweis auf die fiskalische Turbulenz, die den Steuersenkungen der vorherigen Regierung folgte. Sie forderte das Finanzministerium auf, das Wirtschaftswachstum mit Umsetzung zu koppeln, eine Botschaft, die Anklang fand, als Jaguar Land Rover Pläne ankündigte, 4.000 Stellen abzubauen.
Healeys Kommentare kommen, während die Regierung versucht, Wachstumsambitionen mit fiskalischer Vorsicht zu vereinbaren. Die Stellenkürzungen bei Jaguar Land Rover, einem führenden britischen Hersteller, haben bereits ein Treffen zwischen der Wirtschaftsministerin und der Führung des Automobilherstellers ausgelöst (mehr erfahren).
Analysten erwarten, dass der FTSE 100 volatil bleibt, bis sich die Lage im Golf stabilisiert und das UK seinen fiskalischen Fahrplan klärt. Eine anhaltende Schließung des Strait of Hormuz könnte die Ölpreise hoch halten, Energieaktien unterstützen, aber Sektoren belasten, die auf günstigeren Kraftstoff angewiesen sind.
Gleichzeitig wird die Fähigkeit der Regierung, die Märkte davon zu überzeugen, dass sie Wachstum ohne weitere Steuerumwälzungen liefern kann, ein entscheidender Faktor für die Stimmung an den Aktienmärkten in den kommenden Wochen sein.