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Gastgewerbe

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Richard Caring macht die schwache UK-Wirtschaft für den Rückgang der Luxusrestaurant-Umsätze verantwortlich

Der Umsatz von Caprice Holdings fiel auf £90.5m, da das Unternehmen die schwache UK-Wirtschaft, steigende Personalkosten und US-Handelsmaßnahmen anführt.

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Mayfair street view showcasing luxury shops, bustling activity, and elegant architecture in a prominent business district

Richard Caring, der Inhaber des Restaurantimperiums Caprice Holdings, gab bekannt, dass der Umsatz der Gruppe im Geschäftsjahr bis Januar um vier Prozent auf £90.5m gefallen sei. Das Unternehmen erklärte, dass der Rückgang ein „mangelhaftes“ UK-Wirtschaftsumfeld, höhere Personalkosten und die Auswirkungen von US‑Zöllen auf die Lieferkette widerspiegele.

Umsatzrückgang und Kostendruck

Das Gastgewerbe‑Portfolio, zu dem Standorte wie Sexty Fish in Berkeley Square, J Sheeky und die französische Brasserie Balthazar gehören, erklärte, dass das Geschäft im Vergleich zur Vorperiode zurückgegangen sei. „Das Geschäft ist im Vergleich zur Vorperiode zurückgegangen, was ein mangelhaftes Wirtschaftsumfeld im UK widerspiegelt“, fügte die Geschäftsführung hinzu.

Der Gastgewerbesektor sah sich im Zeitraum mehreren Kostendruckfaktoren gegenüber, darunter Erhöhungen bei National Insurance und dem National Minimum Wage“, heißt es in der Erklärung.

Im Haushalt 2024 erhöhte Rachel Reeves den Satz und die Schwelle für die Arbeitgeber‑National‑Insurance‑Contributions, ein Schritt, den Branchenverbände als strafende Steuererhöhung bezeichneten. Die höheren NICs wurden von vielen als ein Faktor hervorgehoben, der das Wachstum ersticken könnte, und spiegeln Bedenken wider, die in jüngsten Steuerpolitik-Debatten geäußert wurden.

Caprice Holdings hat mehr als 100 Stellen abgebaut und die Belegschaft von 1,111 auf 1,001 reduziert, wobei es die Personalkosten um 13% auf £32m senken konnte. Die Gruppe erklärte, sie bleibe weiterhin darauf fokussiert, den Gästen trotz des Drucks Mehrwert zu bieten.

Eigentümerwechsel und zukünftige Schritte

Im April verkaufte die Gruppe eine Mehrheitsbeteiligung an vielen ihrer Vorzeige‑Standorte an einen in Abu‑Dhabi ansässigen Investor. Diafa, eine Luxus‑Gastgewerbeplattform, die mit der International Holding Company verbunden ist, erwarb eine Beteiligung von £1.4bn, die das The‑Ivy‑Imperium, das Seafood‑Restaurant Scott’s und den Mitgliederclub Annabel’s umfasst. Der Deal wurde von Sheikh Tanoon bin Zayed al‑Nahyan geleitet.

Branchenbeobachter vermerken, dass der Verkauf Caprice Holdings frisches Kapital verschafft, um die aktuelle Abschwächung zu überstehen. Im Juni kamen Berichte auf, dass Caring Gespräche über den Kauf des ikonischen Stadtrestaurants 1 Lombard Street führe, das derzeit im Besitz des ehemaligen Goldman‑Sachs‑Bankers Soren Jessen sei. Im Erfolgsfall könnte die Übernahme einen strategischen Wandel hin zu einer Konsolidierung hochkarätiger Londoner Standorte signalisieren.

Mit Blick nach vorn wird die Gruppe voraussichtlich für Erleichterungen bei der NIC‑Erhöhung lobbyieren, ein Vorstoß, den John Healey und andere Branchenführer unterstützen. Ein milderes Steuersystem könnte das Vertrauen wiederherstellen und Einstellungen fördern, während die anhaltende US‑Handelspolitik weiterhin ein Unbekannter für importabhängige Menüs bleibt.

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